IT-Entscheider setzen zu wenig auf zukunftsträchtige Investitionen
21. Dezember 2008 – 01:26 UhrFührungskräfte formulieren ihre Geschäfts- und IT-Ziele beziehungsweise die Einschätzung, inwieweit ihr Unternehmen diese in Zukunft erfüllen werden, ziemlich unrealistisch. Eine Studie von „Unisys“ hat dies festgestellt. Befragt wurden dafür 1.200 IT- Entscheider und Führungskräfte. In den kommenden drei Jahren wollen 63% der Befragten Innovationen verstärkt fördern. Keine gezielte Unterstützung für Innovationen erwarten 70%. Als Investment wird in den kommenden drei Jahren IT von 52% der Studienteilnehmer angesehen. Als Kapitalaufwand, als Mittel zur Produktivitätssteigerung oder als reine Funktionsunterstützung wird das IT-Management von 72% definiert.
Einen Kollaborationsaustausch mit allen wichtigen Prozessbeteiligten werden in den nächsten drei Jahren 67% haben, orakeln die Teilnehmer. Momentan scheint es damit nicht weit her zu sein, da zurzeit nur 32% die Voraussetzungen dafür erfüllt sehen. Auf eine ausgereifte IT-Sourcing-Strategie können momentan 51% der Führungskräfte zurückgreifen. In den kommenden drei Jahren möchten genau dies 75% der Befragten tun. Auch nicht existente Sicherheitskonzepte kamen bei der Studie zu Tage. 60% der befragten Personen gaben dies an. Außerdem bezog man da auch mittelmäßige beziehungsweise eingeschränkte Sicherheitskonzepte mit ein.
Ziel von 75% ist es, dass ihre Sicherheitsstrategie in den kommenden drei Jahren in Richtung Innovation auf dem neuesten Stand sein soll. Das Fazit der Studie lautet, dass zu viele IT-Entscheider bei der Wahl, welche Technologien das Unternehmen voranbringen, in einem selbstgestrickten, Ökonomie getriebenen, Korsett stecken. Dabei wird der Finanzierung von Innovationen nur geringe Priorität beigemessen. Stattdessen werden 80% des IT-Budgets für Infrastruktur und Wartung ausgegeben.
Quelle: zdnet.de















