Adobe entwickelt Spracherkennung und Volltextsuche für Flash-Videos
21. August 2008 – 23:06 UhrNachdem Google schon auf YouTube demonstriert hat, wie weit die Entwicklungen in Sachen Spracherkennung bereits fortgeschritten sind, zieht nun auch der Flash-Entwickler Adobe nach:
In einem Interview erklärte Adobes Chef Stratege Mark Randall nun, dass Adobe an einer Technologie arbeitet, die es erlaubt, schon beim Schnitt automatische Mitschriften eines Videos zu erzeugen, welche dann beispielsweise auch in Flash-Videos eingebettet werden können.
Dabei setzt Adobe schon an einem der ersten Punkte in der Entstehungsgeschichte eines Videos ein: Derzeit existiert eine nicht öffentlich verfügbare Erweiterung für Adobes Videoschnitt Lösung “Adobe Premiere”, die schon bei der Erstellung des Videos die Sprache analysieren und in Text umwandeln soll. Die automatische Mitschrift soll dabei nicht nur den Schnitt erleichtern, sondern, eingebettet in ein Flash-Video, Online-Videos erstmals ohne erheblichen manuellen Aufwand nach ihrem Inhalt durchsuchbar machen.
Eine solche Technologie würde nicht nur für Zuschauer, die auf der Suche nach relevanten Inhalten sind, einen wahren Vorteil bedeuten: Auch die Anbieter der online bereitgestellten Film-Inhalte würden profitieren, so Randall. Die neue, weitaus zielgerichtetere Durchsuchbarkeit würde es erleichtern, relevante Videos sinnvoll in den Suchergebnissen von Google und Co zu platzieren und so auch die Abrufzahlen deutlich zu steigern.
Quasi “nebenbei” kündigte Randall auch noch an, dass Flash-Videos interaktiver werden sollen: Elemente sollen live im Browser in und um Videos bewegt und modifiziert werden können, die Videos sollen sich also weniger statisch als bisher verhalten und besser in interaktive Umgebungen integriert werden können, ohne komplizierte Programmierungen in der in Flash eingesetzten Skriptsprache ActionScript zu nötig zu machen.
Welche weiteren Funktionen Adobe plant und wann die bisher angekündigten Funktionen voraussichtlich die Marktreife erreichen sollen war von Adobe bisher nicht zu erfahren.
















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