Bewegung im Browsermarkt
2. September 2008 – 23:37 UhrDas bekannteste Software-Projekt von Mozilla ist zweifelsohne der Browser Firefox. Im Sommer ging dieser in die dritte Version; bis zum Jahresende soll ein weiteres großes Update folgen. In der vergangenen Woche veröffentlichte Microsoft die Beta 2 des Internet Explorer 8 und gestern folgte Google mit der ersten öffentlichen Beta-Version des eigenen Browsers Chrome, die auf großes Interesse in der Webgemeinde stieß.
Weniger Aufmerksamkeit erhält derzeit Flock, der kleine Bruder von Firefox. Dieser wird ebenfalls von Mozilla entwickelt, im Gegensatz zu Firefox wird die Entwicklung jedoch nicht von Google finanziert, sondern vom Konkurrenten Yahoo. So ist es nicht überraschend, dass die Standardsuche in Flock auch auf Yahoo setzt und nicht auf den Branchenprimus aus Kalifornien.
Das besondere an Flock ist die Integration des Social Web: Für viele bekannte Dienste wird dem Anwender eine vereinfachte Benutzung ermöglicht. Dazu gehören Social-Bookmarking Dienste wie Digg und Del.icio.us, genau so wie Blogs, flickr und ähnliche Fotoportale, sowie die bekannten sozialen Netzwerke Facebook, MySpace und Twitter.
Da viele Internetnutzer - besonders der jüngeren Generation - diese Dienste nahezu täglich nutzen und die Verwaltung der verschiedenen Accounts und Kontakte nicht wenig Zeit in Anspruch nimmt, könnte sich Flock bei Intensivnutzern des Social Web mittelfristig gegenüber Firefox durchsetzen. Abzuwarten bleibt, wie die Konkurrenz von Microsoft, Google und Mozilla auf die Entwicklungen reagiert und wie die Weiterentwicklung von Flock verlaufen wird.
















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