Die IT-Branche in der Wirtschaftskrise
14. Dezember 2008 – 14:48 UhrDer IT-Verband Informationswirtschaft, Kommunikation und Neue Medien (Bitkom) musste seine Umsatzerwartung für das kommende Jahr herabsetzen. Dem wirtschaftlichen Abschwung im Zuge der Finanzkrise ist dies geschuldet. Man ging bei Bitkom bislang von einem Umsatzplus von 1,5% aus. Jetzt wurde mitgeteilt, dass man sich bezogen auf den Gesamtmarkt Informationstechnik, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik (ITK) mit einem Volumen von 144, 6 Milliarden € auf dem Niveau des Vorjahres bewegen werde. Angesichts des dritten IT-Gipfels vom November 2008 sei die diese Korrektur zu erwarten, erklärt Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer.
Bitkom erklärte weiter, dass der ITK-Gesamtmarkt im laufenden Jahr 2008 noch um 1,2% nach oben katapultiert werde. Dies steht aber schon im Gegensatz zu der Umsatzprognose von September, die da noch von 1,6 auf 1,8% angehoben taxiert war. Scheer sagte, dass in einigen Marktsegmenten die Umsatzerwartungen im Zuge der Wirtschaftskrise nach unten gedrückt werde. Von den Anbietern von Software und IT-Service wird das Wachstum im Markt der Informationstechnik im Jahr 2009 (um 1,4% auf 66 Milliarden Euro) getragen sein. Der Umsatz mit IT-Hardware wird dagegen herab sinken. Stark sinken auch der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten und Kommunikationstechnik. Und zwar 2009 um 1,2% auf 65,4 Milliarden €.
Ebenfalls dreht sich der Umsatzschraube im Markt für digitale Unterhaltungselektronik. 2008 konnte man dort noch ein Umsatzplus von 4,4% auf 12,2 Milliarden € verzeichnen. 2009 steht vor den 2,5% ein Minus. Bitkom will erfahren haben, das 39% der ITK-Unternehmen trotzdem zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wollen. Ein Stellenabbau wird von 28% ins Auge gefasst, während 1/3 die Zahl der Beschäftigten stabil halten möchte.
Quelle: heise.de
















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