Kourtis Internet Solutions
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Finden in Flash: Interaktive Inhalte werden durchsuchbar

5. Juli 2008 – 20:45 Uhr

Das Flash Format der Firma Adobe ist, auch wenn Microsoft mit Silverlight derzeit versucht, das zu ändern, quasi der absolute Standard bei interaktiven, animierten Inhalten im Web. Die vektorbasierenden Grafiken und Animationen werden dabei in eine SWF (Shockwave Flash) Datei gespeichert. Dieses Dateiformat wird auf dem Rechner des Betrachters dann von einem speziellen, im Browser installierten PlugIn ausgewertet. Da die Dateien nicht im Klartext lesbar sind, sondern spezielle Interpretation erfordern, wurden sie bislang von Suchmaschinen so gut wir gar nicht erfasst - und das, obwohl einige Seiten die Flash Technologie so intensiv nutzen, dass ein Großteil der Informationen in SWF Dateien schlummert.

Aus diesem Grund kündigten jetzt die beiden Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo an, künftig auch Flash-Inhalte noch besser durchsuchbar zu machen.

Während Google bereits seit Langem Ergebnisse ausliefert, will Yahoo die Funktion bei einem bald anstehenden Update aktivieren. Da es sich bei SWF um ein proprietäres Format handelt, welches nicht sehr umfangreich dokumentiert ist, war eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Suchmaschinenbetreibern und dem Flash-Hersteller Adobe nötig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die neue Durchsuchbarkeit von Flash-Inhalten bedeutet für Betreiber von Internetseiten, auf denen wichtige Informationen im Flash-Format eingebunden werden, weniger Kopfzerbrechen: Sie müssen sich nicht länger darum sorgen, dass ein Teil der Informationen nicht von den Such-Robotern indexiert werden kann.

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