Auch Googles Android-Handy mit „Remote Kill Switch“
21. Oktober 2008 – 07:02 UhrWie auch Apple beim iPhone hat Google beim Android-Handy G1 die Möglichkeit, Anwendungen per „Remote Kill Switch“ vom Gerät zu entfernen, mit eingebaut. Während Apple anfangs versuchte, dies geheim zu halten, steht es bei Googles G1 eindeutig in den Service-Bedingungen, die mit den Testgeräten veröffentlicht wurden.
Nachdem die bei Googles „Android Market“ angebotenen Programme und Spiele nicht vor Erscheinen im Shop geprüft werden, möchte Google mit dieser Funktion die Sicherheit der Nutzer gewährleisten. Dazu wurde zwischen Google und der Open Handset Alliance Vereinbarungen getroffen. Sollte ein Programm diese Richtlinien verletzen, behält sich Google vor, das Angebot sowohl vom „Android Market“ als auch von den Geräten selbst zu entfernen.
Der Nutzer soll auch den Kaufpreis des Programms zurückerstattet bekommen, solange der Aufwand dafür nicht zu groß ist. Außerdem soll es für den „Android Market“ ein 24-Stunden-Rücktrittsrecht geben, innerhalb der der Nutzer die gekaufte Anwendung in jedem Fall zurückgeben kann, auch wenn eine Testversion für das Programm existiert. Damit will Google garantieren, dass jeder auch das bekommt, was er erwartet hat. Auch einmal gekaufte Programme können beliebig oft neu installiert werden, damit ein Gerätefehler nicht gleichzeitig auch den Verlust der Software bedeutet.
















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