T-Mobile plant Festnetz-Android, Freenet baut Stellen ab
14. April 2009 – 17:08 UhrEin Telefon für zuhause möchte der Mobilfunkbetreiber T-Mobile in den USA auf Basis des Betriebssystem Android offerieren. Ein so genannter Tablet-PC ist zudem laut Medienberichten geplant. Anfang 2010 soll das Heim-Telefon auf den Markt kommen, kurz darauf dann der Kleincomputer mit berührungsempfindlichem Bildschirm, schreibt die „New York Times“.
Entwickelt wurde das Betriebssystem Android ursprünglich von einer durch den Internetkonzern Google initiierten Allianz für Handys. Den Einsatz in so genannten Netbooks (eine abgespeckte Version von Mininotebooks) prüfen jedoch derzeit mehrere Computerhersteller. Als weltweit erster Mobilfunkanbieter hatte T-Mobile im August 2008 in den USA das Handy G1 mit der Google-Software in die Läden gebracht. „Wir planen weitere Geräte auf Android-Basis, erklärte ein Sprecher der T-Mobile US-Tochter. Über Details gab er indes keine Auskunft. In den Vereinigten Staaten ist T-Mobile USA der größte Mobilfunkanbieter.
Während sich T-Mobile mit Wachstum beschäftigt, hat sich das Telekom-Unternehmen Freenet mit dem Betriebsrat auf Bedingungen für den Abbau von 300 Stellen in Stuttgart geeinigt. Freenet teilte dies in der vergangenen Woche mit, nannte aber keine Details. Keine Einigung gab es hingegen in den Verhandlungen in Bezug auf den Standort Elmshorn bei Hamburg, wo 630 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Die Streichung von 1.000 der 7.000 Stellen hatte Freenet nach der Übernahme des Rivalen Debitel angekündigt. Am Sitz vom Debitel in Büdelsdorf angesiedelt werden Informationstechnik, Marketing und Vertrieb des Mobilfunkgeschäfts. Die Hälfte der 600 Arbeitsplätze fällt in der früheren Stuttgarter Debitel-Zentrale weg. Geschlossen wird die Zentrale der Tochter Talkline in Elmshorn. Nach Büdelsdorf verlagert Freenet dann die 150 Mitarbeiter, die dort in der Informationstechnik angestellt sind.
Quellen: DPA, Reuters, FTD















