Videokonferenzen im Kommen
1. März 2009 – 18:13 UhrViele Firmen sparen in der Wirtschaftskrise zuerst an Dienstreisen. Das führt zu spärlich besetzten Flugzeugen und immer leerer werdenden Airports. Immer öfter setzen Unternehmen auf Videokonferenzen, damit der Kontakt zu Kollegen und Kunden nicht abreißt. Jan Stenger von der Unternehmensberatung A.T. Kearney sagt, dass günstige Angebote ebenso wie teure Lösungen mit eigenem Raum verstärkt genutzt würden. Es gibt zwar schon seit einigen Jahren Videokonferenzen, doch die Technik hat sich in jüngster Zeit dahingehend unheimlich stark entwickelt. Konsequenz dessen ist, dass die Firmen in dieser Rezession kaum noch Probleme damit haben, die Geschäftsreisen zu drosseln.
Der amerikanische Netzwerkausrüster Cisco ist einer der Technologieführer auf diesem Gebiet. Als der Rolls Royce der Videokonferenzen gilt Ciscos System „Telepresence“ unter Experten. Dabei garantiert Cisco eine hervorragende Qualität. Walter Grüner, IT-Boss von Süd-Chemie aus München schwärmt: „Damit wurde ein ganz großer Sprung in die Zukunft gemacht. Bei diesem System hat man nämlich den Eindruck, als ob man mit den Konferenzpartnern an einen Tisch sitzt.“ Das Firmen einen sechsstelligen Betrag investieren müssen, um die dazu nötigen Besprechungsräume einzurichten, ist allerdings ein Nachteil. Viele Manager beklagen, dass das System noch zu teuer sei. Doch auch da verspricht Cisco Abhilfe und macht den Unternehmen Hoffnungen, dass „Telepresence“ bald schon sehr viel günstiger sein wird.
Padmasree Warrior, Technikvorstand des US-Konzerns orakelt kämpferisch, dass Videokonferenzen bald zu einer weit verbreiteten Anwendung würden. Beim amerikanischen Netzwerkausrüster geht man davon aus, dass „Telepresence“ in naher Zukunft auch für Krankenhäuser, Universitäten und Schulen von großem Interesse sein wird. Schließlich könnten dann Ärzte aus der Ferne operieren beziehungsweise Lehrer über große Distanzen hinweg unterrichten.















