Kourtis Internet Solutions
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Telekom baut Konzern um

30. November 2009 – 16:42 Uhr
Übersprungen hat die Deutsche Telekom die formale Hürde für einen radikalen Umbau im Hinblick auf das Deutschland-Geschäft. Für die Fusion des Festnetz- und Mobilfunkgeschäfts in eine deutsche Gesellschaft votierten die Aktionäre des DAX-Konzerns. 99,95% des vertretenen Aktienkapitals stimmten dabei für den Konzernumbau. Damit Internetfernsehen (IPTV), Internetzugang, Festnetztelefon und Mobilfunk in einem Paket offeriert werden können, schaffte die Telekom so die Voraussetzungen als einer der letzten großen Konzerne der Branche. Für Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Telefónica oder Vodafone bieten solche Pakete Wachstumschancen bezüglich des harten Wettbewerbs und scharfen Preiskampfes. Der DSL-Anbieter Hansenet wird gerade von Telefónica übernommen, das bislang nur mit dem Mobilfunkanbieter O2 in Deutschland aktiv war. Bündel-Angebote offerieren kann Vodafone bereits durch das ehemalige Unternehmen Arcor. Für das Management ist die Stabilisierung des Deutschland-Geschäfts die Hauptaufgabe. Schließlich stellt sich diese Sparte als einer der wichtigsten Wachstumstreiber dar. Problematisch waren vor allem in der Vergangenheit der harte Preiskampf bei DSL-Internetzugängen sowie ...

Siemens und Nokia wollen Joint Venture beenden

23. November 2009 – 12:21 Uhr
Siemens Finanzchef Joe Kaeser macht keinen Hehl daraus, dass man definitiv große Herausforderungen zu meistern habe. Die größte der Herausforderungen heißt dabei Nokia Siemens Networks (NSN). Die NSN-Probleme möchte Kaeser jetzt aktiv bekämpfen. Ein Verkauf der Sparte wird angedacht, wenn sich denn jemand dafür interessieren würde. Bis 2013 läuft der Kontrakt für das Joint Venture. Ein Insider erklärt: „Siemens will schon lange das Thema beenden und Nokia möchte jetzt auch raus.“ Dass sich Nokia und Siemens in den vergangenen Monaten in der Finanzinvestorenbranche umgehört hätten, verrät eine weitere mit der Situation vertraute Person. In NSN-Managementkreisen wird gemunkelt, dass zumindest ein Rückzug von Siemens nicht überraschend käme. Den Ausstieg empfehlen auch Analysten.So sagt Andreas Willi von JP Morgan: „Um ihren Anteil an Nokia Siemens Networks zu verkaufen, sollte Siemens die erste gute Gelegenheit nutzen.“ Doch deutlich verringert hat sich mittlerweile die Attraktivität des Netzwerk-Ausrüsters. In jedem Quartal musste das 2007 gegründete Joint Venture ...

IBM zuversichtlich, AMD mit Verlusten, Samsung investiert

16. November 2009 – 17:38 Uhr
Mit Zuversicht blickt der weltgrößte IT-Dienstleister IBM trotz der Wirtschaftskrise in das kommende Jahr. Dem US-Konzern ist es im dritten Quartal wieder gelungen die Gewinnerwartungen trotz rückläufigen Umsatzes zu übertreffen, was der Verlagerung auf gewinnträchtige Geschäftsfelder wie beispielsweise Software geschuldet ist. Dass man beim Erreichen des Gewinnziels 2010 den Planungen voraus zu sein scheint, signalisierte gleichzeitig der Umstand, dass IBM die Ergebnisprognose für das laufende Jahr erhöhte. Denn von einem steigenden Umsatz geht das Unternehmen wieder für das dritte Quartal aus. Konzentriert hat sich IBM in letzter Zeit stärker auf Dienstleistungen wie etwa Automatisierung oder Outsourcing und Software, statt wie bisher verstärkt auf das traditionelle Servergeschäft zu setzen. Auf Geschäftsfelder, die sich trotz der Sparbemühungen vieler Unternehmen als ziemlich beständig erwiesen, baute der Konzern somit. Von 2,8 Milliarden $ des Vorjahreszeitraums stieg der Nettogewinn im Berichtsquartal auf 3,2 Milliarden $. Um 7% wurde der Umsatz nach unten geschraubt (23,6 Milliarden $). ...

Pusht Windows 7: Microsofts Internet-Pionier Steven Sinofsky

9. November 2009 – 17:32 Uhr
Kaum Auswirkungen sehen Experten im Firmenkundengeschäft mit der Einführung des neuen Microsoft Betriebssystems Windows 7. Meike Escherich, Analystin beim Marktforschungsunternehmen Gartner, erklärte, dass Unternehmen normalerweise rund 12 bis 18 Monate bräuchten, um ein neues Betriebssystem zu testen. Dass Firmen im größeren Stil auf Windows 7 umstellen, davon gehen wir deshalb erst für die zweite Hälfte des Jahres 2010 aus. Eine größere Erneuerungswelle in den Unternehmen bei Computern erwartet auch der Chef des PC-Herstellers Dell, Michael Dell. Während Firmenkunden aufgrund der Wirtschaftskrise die Investitionen im IT-Bereich nach unten geschraubt haben, schoben im Jahr 2009 vor allem Privatkunden deutlicheren Einbrüche im PC-Markt einen Riegel vor. Mikako Kitagawa, PC-Analystin bei Gartner, glaubt jedoch, dass Verbraucher teilweise ihre Käufe in Bezug auf Windows 7, das passend zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommt, ins vierte Quartal verschoben haben könnten. Eine bessere Entwicklung als erwartet hatte der weltweite Markt für Notebooks und PCs im abgelaufenen Quartal durchgemacht. Angestiegen ...

Party- und Katerstimmung mit Windows 7

2. November 2009 – 17:09 Uhr
Wie die Computerwelt die Einführung seines neuen PC-Betriebssystems Windows 7 feiern soll, davon hat Microsoft ein ganz genaues Bild: Ballons, Girlanden und eine Küche, in der Schnittchen geschmiert werden – und mittendrin befindet sich ein Rechner, auf dem Windows 7 läuft. Damit diese so genannten privaten Launch-Partys auch stilecht ablaufen, gibt Microsoft jetzt sogar in einem You-Tube-Video eine genaue Anleitung mit auf den Weg. Dabei tummeln sich vier Schauspieler in einer hübsch geschmückten Küche. Die Fete hat einen Touch von Tupper-Party und Ehrengast sei natürlich Windows 7, so einer der Mitfeiernden. Ob dies seit der Markteinführung von Windows 7 am 22. Oktober – also vor rund einem Monat – auch tatsächlich Realität geworden ist, wollte man beim Konzern eigentlich noch nicht erzählen. Jedenfalls bekam derjenige, der Freunde und Familie zu einer lustigen Windows-Party eingeladen hatte, ein so genanntes Partypaket mit Puzzles, Karten, Girlanden, Ballons, Postern und Windows-Tüten. Die Windows Spezial-Ausgabe Windows ...

Windows 7 muss erfolgreich sein

22. Oktober 2009 – 16:38 Uhr
Durch Europa reist Steve Ballmer seit Anfang Oktober. Seine Stationen dabei sind unter anderem Mailand, Paris, München und London. Schließlich muss der Microsoft-Chef das neue Betriebssystem Windows 7 promoten. Auf dem Programm stehen dabei nicht nur Pressekonferenzen und Vorträge. Ballmer steht zum Beispiel den Lesern der Bild-Zeitung Rede und Antwort und ist zudem in Deutschland Teil eines Internet-Live-Blogs. Ballmer sagt, dass sich Windows 7 leichter sowie reaktionsschneller anfühle und zudem weniger Leistung benötige. Da die Einführung des Windows-Vorgängers Vista vor knapp drei Jahren einem Debakel glich, ist das neue Betriebssystem das wohl wichtigste Produkt des IT-Giganten – Microsoft ist dringend auf Erfolg angewiesen. Bei Windows Vista wurden nämlich inkompatible Software und Geräte, Ressourcenverbrauch sowie Kompatibilität moniert. Deshalb ignorieren viele Kunden dieses Betriebssystem. Und da Google ein neues PC-Betriebssystem entwickelt, Lieblingsgegner Apple an Marktanteilen gewinnt und der Erfolg des mobilen Internets die Bedeutung eines Betriebssystems langsam ins Hintertreffen geraten lässt, ist die ...

IT-Branche wieder in Höchstform

8. Oktober 2009 – 15:03 Uhr
Immer mehr nimmt die Übernahme- und Fusionswelle im IT-Bereich an Fahrt auf. Zuhauf sehen sich die IT-Unternehmen nach lohnenden Gelegenheiten um. Dass die Flaute zu Ende ist, zeigen einige große Zukäufe in den letzten Quartalen. Google-Boss Eric Schmidt erklärt, dass man wieder auf Akquisitions-Tour sei und man den gewohnten Weg, kleine Unternehmen zu kaufen, weitergehe. Der Chef von Emerson Electric, David Farr, hingegen erläutert: „Wir befinden uns nach wie vor auf der Jagd nach Zukäufen.“ Erworben hat der Technologiekonzern gerade den IT-Dienstleister Avocent für 1,2 Milliarden $. „Auch wir werden uns um Zukäufe bemühen“, so Yahoo-Chefin Carol Bartz. Sascha Pfeiffer, Geschäftsführer bei der Investmentbank Close Brothers, bestätigt den Trend und sagt: „Jetzt werden wir 12 aktive Monate vor uns haben.“ Und Brian Marshall, Experte der Analysefirma Broadpoint Amtech, ergänzt: „Das Goldene Zeitalter der Technologiezukäufe beginnt gerade.“ Deutlich zurückgehalten hatten sich die traditionell übernahmewilligen IT-Unternehmen in den vergangenen Monaten, was der Wirtschafts- beziehungsweise ...

Palm plagen Geldprobleme, Infineon will zukaufen

1. Oktober 2009 – 17:04 Uhr
Analysten sind davon überzeugt, dass RIM (Research In Motion) einen höheren Quartalsgewinn als im Vorjahr präsentieren wird. Dass Apple gut am iPhone verdient ist bekannt und auch die Kanadier bringen ihre Blackberrys mit satten Margen an den Mann. Hingegen ist Konkurrent Palm auf frisches Geld der Aktionäre angewiesen und kann sich nicht ausschließlich mit seinem neuen Hoffnungsträger Pre sanieren. Somit kündigte der Smartphone-Hersteller eine Kapitalerhöhung an. Voll berücksichtigen konnte Palm im abgelaufenen Quartal erstmals das vom neuen Konzernchef John Rubinstein ins Leben gerufene Pre. In den vergangenen drei Monaten konnte der einstige Innovationsführer rund 823.000 Smartphones auf den Markt werfen. Welchen Anteil daran das Pre hatte, war von Palm jedoch nicht zu erfahren. Auf rund 500.000 Exemplare schätzen Analysten die Verkaufszahlen. Apple setzte zum Vergleich fast exakt 24 Monate zuvor beim Start des iPhone im ersten Quartal 1,12 Millionen Exemplare ab. Auch in Europa wird zu Beginn des nächsten Quartals das Pre ...

Microsoft lässt über Gehälter abstimmen, Ärger bei Skype-Deal

29. September 2009 – 20:48 Uhr
Abstimmen können Microsoft-Aktionäre in Zukunft über Boni und Gehälter für Führungskräfte. Bei einem deutlichen Anteil von Nein-Stimmen will die Führung des weltgrößten Softwarekonzerns den Argumenten der Aktionäre trotzdem folgen, auch wenn das Votum unverbindlich sein soll. Microsofts Chefjustitiar Brad Smith sagte, dass man angesichts des hohen Interesses denke, dass es sinnvoll sei, in einen stärkeren Dialog über den Ansatz zur Vergütung zu treten, was die Gehälter von Managern betreffe. Über Vorschriften zur Beteiligung von Aktionären an den Entscheidungen denkt derzeit der US-Kongress nach, was der scharfen öffentlichen Kritik an hohen Managergehältern geschuldet ist. Gehälter und Boni für Bankmanager, die für den Ausbruch der Finanzkrise mitverantwortlich gemacht werden, stehen allerdings im Fokus des Konflikts. Dass Manager-Boni international stärker mit dem langfristigen Erfolg eines Unternehmens zu verknüpfen sind, darauf hat die Europäische Union beim letzten G20-Gipfel vergangene Woche gedrängt. Der Börsenaufsicht SEC teilte Microsoft mit, dass man erstmals während der Hauptversammlung am 19. November die Gehälter ...

Handys immer attraktiver für Online-Werbung

22. September 2009 – 15:25 Uhr
Werbung über Handys wird immer attraktiver, auch wenn diese Thematik noch in den Kinderschuhen steckt. Ganz obenauf der Trendliste der Vermarkter steht Werbung über Mobiltelefone auf der in dieser Woche startenden Online-Marketingmesse Dmexco in Köln. Im neuesten Mobilen Kompass des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) heißt es, dass das so genannte Mobile Marketing in jeder Media-Mixplanung einen zunehmend festen Platz einnehme. Der Mobile Kompass wird auf der Messe präsentiert. Dabei stellt die Dmexco die Leitmesse der digitalen Werbewirtschaft in Europa dar. Über neueste Strategien und digitale Werbeformate tauschen sich hier ca. 290 Messe-Teilnehmer aus. Unter anderem kommen der Chef der Publicis Group Maurice Lévy und auch AOL-Boss Tim Armstrong aus den Vorstandsetagen der Werbevermarkter nach Köln. Nach Angaben der Berater von PricewaterhouseCoopers (PwC) lag der weltweite Umsatz mit mobiler Werbung im Jahr 2008 noch bei 3,8 Milliarden $. Nur 6,3% des weltweiten Umsatzes von Mobil- und Online-Werbung macht dies aus. Wachsen soll der ...